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Vom Schreibtisch aus

blickt man in einen Teil unseres Gartens und über ihn hinaus. Die nach dem Hausneubau 1978 gepflanzten Silbertannen sind inzwischen riesig. Sie versperren zunehmend den Blick auf die stufenförmigen Erhöhungen unseres Walldorfes. Sie lassen auf halber Höhe das rekonstruierte Diakonat und ganz oben majestätisch die 63 m hohe Johannis Kirche nur noch schemenhaft erkennen.
An Tagen der offenen Tür von Baudenkmalen, zu Dorf – und Heimatfesten und neuerdings zu Markttagen, sieht man Besucher auf dem Rundgang des Kirchturmes. Ihnen war der beschwerliche, mühsame Aufstieg die steilen Treppen hinauf, nicht zu schwer. Sie geniesen einen weiten Blick ins Jahnatal, zum Colmberg, bis Riesa. In der Ferne können sie im Elbtal Nünchritz und die Elbweindörfer erahnen. Windmühlen zur Energiegewinnung ragen dort in den Himmel.
Die Kirchenuhr sehe ich von meinem Platz aus nicht mehr. Sie ist durch riesige Bäume auf dem Friedhof verdeckt.
Nur der Glockenschlag, mit dem sie viertelstündlich die viel zu schnell dahineilende Zeit verkündet, ist zu hören.
Die vor der Wende defekte Kirchenuhr wurde von Herrn Matthias Thomas rekonstruiert und verkündet zuverlässig mit dem Klang zweier Glocken Viertel- und volle Stunden.
Mein Blick in einen herrlichen grünen Pflanzenvorhang beruhigt die durch konzentrierte Computerarbeit strapazierten Augen.
Ich entsinne mich, als ein mit mir befreundeter Computerfachmann zu Gast war und durch unsere Wohnzimmerfenster blickte, feststellte, allein für diesen Blick in die grüne Pflanzenwelt, würde er seine Wohnung aufgeben.
Blicke er aus seinem Wohnzimmerfenster, sehe er nur Betonwände.

Konsequent geistige Arbeit, heißt für mein Verständnis: Mindestens vormittags wird der Kampf gegen „Alzheimer“ täglich geführt. Rätsellösungen werden erarbeitet und die ermittelten Begriffe und Fragen in einer Computerdatei festgehalten. Deren Umfang umfasst inzwischen über 120 000 Begriffe und Fragen.
Nach Lust, Laune und Zeit geschieht das Gleiche auch nachmittags und nicht selten abends beim Fernsehen.
Oft versuche ich mein Herzchen in die Rätselarbeit einzubeziehen. Sie meint, sie sei in Küche und Haushalt geistig genug gefordert. Zunehmend bringt sie ihr Wissen mit ein.
Ich meine, dass man Speicherplätze öffnen und belegen muss für Gebiete, die nicht alltäglich sind.
Als bester „Computer“ lässt die Unerschöpflichkeit unseres Hirns es zu, es zu fordern. Um es nicht verkümmern zu lassen, sollte man nicht nachlasen, es zu strapazieren.
Wenn auch die Abrufbarkeit der Daten aus dem Gedächtnis, die Schnelligkeit, mit der Daten bereitgestellt werden, Maschinen nicht standhalten kann.
Zu oft muss man feststellen, mir liegt’s auf der Zunge. Vergleichbar ist dieser Zustand, mit der Zwischenablage der gesuchten Daten in einer nur kurzfristig bestehenden Datei.
Ehe das Gesuchte verfügbar ist, dauert es.

Von einem unbekannten Verfasser

füge ich eine zum Schmunzeln anregende Abhandlung ein, die das Vorhergesagte beeindruckend untermauert und mir von meiner lieben Kusine aus Chemnitz zur Verfügung gestellte wurde, mit dem Titel:

Das leidige Gedächtnis

Ich treffe wen und nicke, weil er grüßt
Wenn ich nur seinen Namen wüst
Wie heißt er nur, ich kenn’ihn doch
Wie war doch nur sein Name noch?
Ich forsche, denke, grueble nach,
Nichts rührt sich da zu meiner Schmach
Da sag‘ ich mir ganz still und leise:
„Das Alter kommt auf seine Weise!“

Von vier Dingen drei sind nichtig,
Das Vierte nur ist wirklich wichtig
Damit’s im Hirne nicht verdämmert,
Hast du’s dir gründlich eingehämmert
Drei fall’n dir ein, oh welche Qual,
Das Vierte fehlt, das ist fatal!
Da ruft es aus dem Hinterhalt:
„Mensch, du wirst alt“

Vom dritten Stock steig‘ ich herunter
steig‘ auf die Treppe froh und munter
Da plötzlich frag‘ ich mich verdrossen:
„Hab‘ ich auch wirklich abgeschlossen?“
Du könntest schwören einen Eid
steigst hoch hinauf zu deinem Leid
Da sag‘ ich mir ganz still und leise:
„Das Alter kommt auf seine Weise“

Brauchst du‘ mal etwas aus dem Schrank,
der gut gefüllt ist – Gott sei Dank-,
kaum hast geöffnet du die Tür,
da fragst du dich: “ Was wollt‘ ich hier?“
das, was du vorhast, ist entschwunden
Da ruft es aus dem Hinterhalt:
„Mensch, du wirst alt!“

Benutzt du‘ mal dein Bügeleisen,
anschließend gehst du gleich auf Reisen,
drei Wochen bangst du – ungelogen –
„Hab‘ ich den Stecker‘ rausgezogen?
Sitzt etwa der noch in der Wand?
Bin ich inzwischen abgebrannt?“
Da ruft es aus dem Hinterhalt:
„Mensch, du wirst alt „

Und kommst du dann woanders hin,
bewegst du gleich in deinem Sinn,
dein Sparbuch bestens zu verstecken,
damit kein Dieb es kann entdecken.
Brauchst du dann Geld, hast du indessen
den heimlichen Platz total vergessen!
„Oh weh“, stöhnst du, ganz starr vor Schreck,
„Was soll ich tun, mein Geld ist weg!“
Da ruft es aus dem Hinterhalt: „Mensch, du wirst alt!“

Zum Frühstück nimmst du drei Tabletten,
die sollen dein Gedächtnis retten.
Du fragst dich plötzlich ganz beklommen:
„Hab ich sie wirklich eingenommen?“
Ja, ist mein Denken denn nicht dicht?
Und zweimal nehmen darf ich nicht!
Da ruft es aus dem Hinterhalt:
„Mensch, du wirst alt!“

Maschinen kann man reparieren
und ihr Getriebe ölig schmieren
Wenn mal der Fernseher ist kaputt,
ein kleiner Chip, schon ist es gut
Doch wenn der Kalk im Hirn sich dichtet
gibt‘ s nichts mehr, was das Dunkel lichtet
Da fällt die düst’re Stimme ein:
„Mensch, find‘ dich drein!“

So geht es fort mit vielen Sachen,
die mir die Jahre fühlbar machen
Jedoch, ich will es nehmen leicht,
Hab‘ einst doch mancherlei erreicht
Und manche Stille bringt das kleine Glück
Da sag‘ ich mir ganz still und leise:
„Das Alter kommt auf seine Weise“

Ich muss nicht mehr Erfolg und Glück nachjagen,
kann friedvoll umgehen mit den Tagen
Kann reisen, wann ich will – und bleiben,
mit nichts und allem meine Zeit vertreiben
Kann Sympathie verstreuen, Freundschaft pflegen,
mich selbst und mein Wehwehchen hegen
Da ist’s doch so am guten Schluss,
dass ich mit Nachdruck sagen muss
zu mir allein ganz still und leise:
„Nun, Alter, komm´ und mach‘ mich weise!“

Sehr schön vor- oder nachempfunden, wie’s mit dem eigenen „Computer“ aussehen kann und meist auch aussieht.

Rätsellösungen

durchforste ich nach bisher dem Rechner unbekannten Begriffen und Fragen. Durch diese Methode baute sich im Laufe von etwa 10 Jahren eine Datei in der Größenordnung von über 120 Tausend Begriffen und Fragestellungen auf, Stand 2003.
Mein Enkel Alexander, entwickelte mir ein Computerprogramm. Es ermöglicht den Aufbau einer unbegrenzten Datei, lässt die Suche nach Begriffen und Fragestellungen zu.
Dreißigstellige Zeichenketten können im Datenfenster aufgenommen werden. Für Beschreibungen ist in einem Datenfeld reichlich Platz vorgesehen.
Ob ein Begriff bereits vorhanden ist, wird kontrolliert, um Doppelbelegungen zu vermeiden. Ein Suchprogramm ermöglicht, Zeichenketten zu ermitteln. Sind bei einer Rätsellösung nur Fragmente eines Wortes, also nur einige Buchstaben gefunden, so sucht ein Teilprogramm alle Begriffe, in denen diese Buchstabenfolgen hineinpassen.
Dem Rater obliegt es, das richtige Wort aus den vom Computer vorgeschlagenen zu finden Inzwischen ist ein beachtliches lexikalisches Werk entstanden.
Schwierige Begriffe können gefunden werden.
Begrenzender Faktor war die Leistungsfähigkeit des Computers. Fast ins unermessliche ist die Leistungsfähigkeit der Festplatten gestiegen, so dass kaum Grenzen gesetzt sind. Bei einem Festplattenfehler würden die Daten verloren gehen, die nicht auf einem anderen Speichermedium abgelegt sind.
Ab und zu speichern wir deshalb den inzwischen gebildeten Schatz auf einer CD.
Im Laufe des Jahres 2000 konnte ich durch die Zahlung von Geschäftsanteilen von „Sonnenschein“ mir einen leistungsfähigeren Rechner kaufen.
Alle „Sonnenschein“ – Anteilseigner erhielten ansehnliche Anteile ausgezahlt. Für mich ist es sehr befriedigend, dass wir letztlich die Umwandlung des „Sonnenschein – Vermögens” für alle Sonnenschein – Mitglieder vorteilhaft in den „DM – Mark – Eröffnungsbilanz – Wirren „ 1990 entwickelten.
Inzwischen ist mein Rätselprogramm von Alexander auf „Windows” umgestellt. Nach kleinen Anfangsproblemen macht sich die „Spielerei” mit „Windows” ganz gut.

Rätselaufgaben entnehmen wir aus abonnierter „Freizeit-Revue“

Das Glück bescherte mir bisher allerdings „nur” einen Weihnachtsbaum, den ich per Paketzustellung in einem riesigen Behälter von Bayern zugesandt erhielt. Er hat die Weihnachtsstrapazen im warmen Zimmer überstanden und steht auf dem Gartenbeet vorm Haus. Ob er sich wohlfühlt, ist noch nicht so recht zu erkennen.

Aus Rätselbüchern und der von meinem Enkel Marc abonnierten Monatszeitung „PM“ (Peter Mechterheimers interessantes Journal),
inzwischen beziehe ich sie ebenfalls, sind einige Aufgaben sehr anspruchsvoll.
In die schwierigsten Lösungen beziehe ich mein Herzchen mit ein. Sie verfügt über einen beachtlichen Wortschatz.
Ihre zu beklagende leicht negative Lebensauffassung will das immer gar nicht wahrhaben.
Den Computer fragen wir nur, wenn aus dem Gedächtnis die Rückmeldung kommt: „Kein Eintrag vorhanden!“
Erstaunlich ist, dass man auch im hohen Alter noch lernfähig ist.
Durch die jahrelange Beschäftigung mit Rätseln erweiterte sich der Wortschatz recht beachtlich.
Nur wenige Buchstaben genügen oft, um gesuchte Begriffe bereitzustellen.
Eine besondere Herausforderung sind die so genannte „Trickkiste“ und das Rätsel „Querdenker“. Gemeinsam gehen wir diese Rätsel an und in zunehmend kürzerer Zeit freuen wir uns über die Ergebnisse.
Die „Trickkiste“ gilt dabei als angeblich schwierigstes Kreuzwort – Rätsel.
Für die Lösungswörter ist keine bestimmte Pfeilrichtung angegeben. Den Standort muss man selbst herausfinden. Manche der gesuchten Wörter werden ganz normal geschrieben. Manche von rechts nach links, von unten nach oben oder auch umgekehrt. In etwa 40 Minuten knacken wir das eine Seite umfassende Monster.

Seit Jahren fahre ich dienstags zu meiner Schwester und meinem Schwager nach Riesa zu einem Rätselvormittag.
Als ich in diesem Spätsommer erzählte, dass ich Begebenheiten „Auf dem Wege zu einem Blumenstrauß “ aufschriebe, wurde gefordert, dass ich die Rätselei in Riesa nicht vergessen solle.

Dienstag ist Rätseltag

Montags bereite ich Mitbringsel aus dem Gemüse – und Obstgarten vor. Es bereitet meiner Frau und mir Freude, meine Verwandten an unserer Hobbygärtnerei ein wenig teilhaben zu lassen.
Kurz nach 7 Uhr „sattle“ ich die 90 VW-Pferde, jetzt 50 Polo-Pferde und ab geht’s gen Riesa.
Inzwischen reduzierten sich die 90 Pferde auf 50. Meinen „ Golf ” kaufte Marc und ich reduzierte mich auf „Polo”
Man muss seine altersbedingten Grenzen kennen.
Die befahrbar hergerichtete Verbindungsstraße Staucha-Dobernitz- Plotitz verkürzt die Fahrt. Über den „Böttcherberg“ hinauf und ins Jahnatal hinab über Dobernitz, Plotitz, Stösitz, Seerhausen, Kalbitz, Ölsitz ist man in etwa 15 Minuten in der Großen – Kreisstadt.
Als Ölsitz halbjährlich durch Straßenbauarbeiten nicht durchquert werden konnte, musste ich über Altsattel, Striegnitz, Mehlteuer, Böhlen-Jahnishausen,Pausitz, Riesa erreichen.
Zwar 5 km länger als üblich, aber verkehrsberuhigter und landschaftlich ebenso interessant. Man tangiert den Jahnishäusschen Park. In Pausitz führt der Weg über die inzwischen stillgelegte Bahnlinie Riesa-Nossen in einer 30 km/h Zone am Südostrand Riesas entlang.
Zeit bleibt dabei, die rekonstruierte „Pausitzer Delle“ anzuschauen.
Unvorstellbar war unlängst noch, dass aus einem ein halbes Jahrhundert verwahrlosten „Russenviertel“, ein schmuckes Wohngebiet werden könne.
Würden die ehemaligen Nutzer wieder erscheinen, sie fänden sich sicherlich nicht mehr zurecht.
In der Nähe des Kreiskrankenhauses bin ich am Ziel.
Meist besteht eine Parklücke vor dem langgezogenen Mietshaus.
Nicht selten werde ich begrüßt durch mauerdurchdringendes schrilles, fast irres Lachen einer Frau in einem Nebenhaus. Man könnte annehmen, dass man ausgelacht wird.
Meine Verwandten kennen meine Ankunftszeit. Manches Mal nötige ich sie zu einem zu frühen Zeitpunkt. Meine Schwester beginnt umgehend mit der Verwertung des Mitgebrachten. Nicht selten sind mittags die Gurken in den Gläsern und eingekocht.
Meine Schwester und mein Schwager bewirtschafteten einen sehr gepflegten, ertragreichen Schrebergarten in der Elbaue. Ihr Gesundheitszustand hinderte sie und er musste verkauft werden.
Manchmal erzählen sie noch davon, wie sie den Garten pflegten, wie sie sich über ihre Wohnlaube freuten.
Nach einem ergiebigen Plausch über die neuesten Gegebenheiten in ihrer und meiner Heimat, beginnt die etwa dreieinhalbstündige „geistige Schwerarbeit“. Mein Schwager erkannte, wie ich, dass man sich geistig rege halten muss. Der Kampf gegen die „Alzheimer“ ist ein ernstes Problem. Wir glauben, mit unseren Rätseln dem entgegenwirken zu können. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Viel zu schnell ist Mittag und meine Zeit zum Aufbruch. Durch die aktive Rätseltätigkeit wird der Wortschatz allseitig gebildet. Wir sehen uns dabei eigentlich auf einer Weltreise. Die Fragen Komplexe verlangen Begriffe aus allen Wissensgebieten. Man ist auf allen Kontinenten ebenso zu Hause, wie auf den Inseln der Weltmeere. Begriffe antiker Mythen der Griechen und Römer sind ebenso gefragt, wie die der Germanen.
Ein Erfolgserlebnis ist es, wenn man fast alle Fragen beantworten konnte. Da man nicht allwissend ist, sind Lexikon und Fremdwörterbuch, Kleincomputer oder Computer notwendige Hilfsmittel.
Wie ich schon weiter oben feststellte, ist es erstaunlich, dass man auch im Alter bei intensiver Beschäftigung lernfähig ist.
Immer wieder zeigt sich, dass das menschliche Hirn der beste Computer ist.In seiner Aufnahmefähigkeit unerschöpflich. Nur die Abrufgeschwindigkeit ist zu beanstanden.

Zum Erfolgserlebnis

wird es, wenn man die Lösungen gefunden hat.
Zum Teil eignet man sich Begriffe aus dem Englischen an. Einige lateinische, italienische, spanische und französische Vokabeln sind ebenso gefragt, wie ein sich ständig erweiternder Wortschatz im Deutschen.
Wir beiden Rätsler gehen so vor, dass wir versuchen, die offenen Fragen der wöchentlichen Arbeit zu schließen. Wir freuen uns, wenn es gelingt. Gelingt es uns ein Sprichwort zu entschlüsseln, aus oftmals kaum gehörten Fremdwörtern oder lustigen Umschreibungen, ist es ein besonderes Erfolgserlebnis. Dabei muss man manchmal geradezu um die Ecke denken.
Uns geht es nicht darum, über den Anderen zu triumphieren. Wichtig ist, dass wir Spaß an der geistigen Arbeit haben. Gemeinsam sind wir ein Rateteam, dass nun schon auf beachtliche Ergebnisse blicken kann. Wichtig ist meiner Meinung nach auch, dass sich der Wortschatz auf Gebiete ausdehnt, die in der Umgangssprache kaum gebräuchlich sind.
Zu bewundern ist, dass die professionellen Rätselmacher ein umfassendes Wissen mitbringen müssen und sicherlich die modernen Computertechniken verstehen, anzuwenden.
Ein von meiner Schwester kredenztes köstliches Frühstück verschafft uns eine kleine Denkpause.

Vor etwa 6 Jahren schrieb mir mein Enkel Alexander ein Computerprogramm,

dass die Aufnahme von Begriffen bis zu einer Wortlänge von dreißig Zeichen zulässt. Zugleich überprüft es, ob die aufgenommenen Begriffe schon vorhanden sind, um Doppel zu vermeiden. Ein Suchprogramm prüft eine eingegebene Zeichenkette in der gesamten Datei und stellt alle gefundenen dar. Zahlreiche Beispiele sind dadurch vergleichbar. Dem Rätsler obliegt es, das für den gegebenen Zweck Erforderliche zu erkennen.
Sind nur Fragmente eines Wortes in Form einiger Buchstaben vorhanden, so stellt ein Teilprogramm alle Begriffe bereit, die eine Zeichenfolge dieser Art verkörpern.
Augenblicklich ist der Computer in der Lage, eine Datei von zur Zeit einhundertzwanzigtausend Begriffen durchzusehen und die gefragten bereitzustellen.
Zur ständigen Aktualisierung der Datei frage ich den Computer nach einer Rätsellösung, ob bestimmte Begriffe und Fragen bereits vorhanden sind. Wenn ja, wird die Frage mit dem Begriff beantwortet. Wenn nein, wird der Begriff neu aufgenommen. Somit wird die Datei ständig erweitert.
Inzwischen ist ein lexikalisches Werk entstanden, das alles das enthält, womit ein Rätsler sich im Laufe der Jahre beschäftigte.
Fremdwörter, Sprichwörter, medizinische Begriffe sind ebenso vorhanden. wie von A – Z eben alles, was einen Rätsler wissen möchte.
Unerschöpflich ist der Sprachschatz einer Sprache. Ständig ergibt sich die Notwendigkeit der Erweiterung der Datei.
Wenn man zum Beispiel an den Wortschatz eines Fremdwörterbuches denkt, dann sind die Einhundertzwanzigtausend und mehr Begriffe eine Bagatelle.

Die Informationsgesellschaft hat sich mit den verfügbaren technischen Möglichkeiten und dem Internet ein Instrument geschaffen, dass dem Wissensaustausch weltweit keine Grenzen setzt.

 

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