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Maschinenpark der Genossenschaft
Zur Bewältigung des Aufgabenspektrums der GPG/LPG „Sonnenschein „Staucha waren 250 mobile Techniken ( Traktoren, Gabelstapler, Lkw, Krane, Mähdrescher, Mählader, Mähhächsler, Rübenerntetechnik u. a.) im Einsatz. Das gesamte Anlagevermögen der Genossenschaft betrug am 30.6. 1990 mehr als 100 Mill. Mark/DDR.
Außerdem waren Materialbestände von über 10 Mill Mark angehäuft worden.
Im so genannten Winterreparaturprogramm musste die zum Teil überalterte, abgeschriebene Technik, funktionsfähig repariert werden.
Mangels ausreichender Neuzugänge, erhöhte der Gesetzgeber die normative Nutzungsdauer.
Verfügbare Mittel aus Abschreibungen in den Betrieben verminderten sich.
Aus dem dadurch steigenden Gewinn war es dem Staat möglich, mehr Abgaben abzuschöpfen.
In der Marktwirtschaft dagegen wird vom Gesetzgeber kürzerere Nutzungsdauer verfügt.
Betriebe erhalten die Möglichkeit, sich nach wenigen Jahren mit neuer Technik auf wissenschaftlich-technischem Niveau auszurüsten.
Rascher Ersatz der Arbeitsmittel in der Landwirtschaft fördert die Industrieproduktion.
Produktionsbetriebe erhalten durch wissenschaftlich-technischen Fortschritt Möglichkeiten, ihre Erzeugnisse rentabler herzustellen.
Industrielle Entwicklung, ermöglicht moderne Technik für die Landwirtschaft.
„Made in Germany“ ist nicht nur auf diesem Gebiet ein weltbekannter Qulitätsbegriff.
Export kann als Deutschlands pfundiertestes Standbein angesehen werden.

Die als Kosten auszuweisenden Abschreibungen des gesetzlich geregelten Verschleisses bleiben in den Betrieben.
Sie stehen dem Zukauf neuer, moderner Technik zur Verfügung.Wirtschaftliche Kreislauf kann schneller ablaufen. Modernere Maschinen werden entwickelt.
In der Landwirtschaft verdrängen computergesteuerte Maschinen und Geräte zunehmend den Menschen.
Im Zwanzigesten-Jahhundert war die technische Entwicklung rasant.
Niemand kann bezweifeln, dass im Einundzwanzigsten-Jahrhundert diese Entwicklung fortgesetzt wird, sich vervielfältigt.
Vom Feldrand, in seinem klimatisierten „Landrover“, wird der moderne Landwirt künftig seine Bestell – Pflege – und Erntemaschinen am Computer kontrollieren.
Auf seinen bereits satellitentechnisch vermessenen Anbauflächen laufen erforderliche Prozesse wie von Geisterhand gesteuert ab.
Als Prognose kann man wagen:Über Satellit wird das Agrargeschehen überwacht und vorgegeben, welche Kulturen für die Versorgung von Mensch und Tier erforderlich sind.
Agrarpreise werden so gehalten, dass Bauern existieren können.
Überproduktion kann gesteuert werden, um vor allem in Afrika und Teilen Asiens hungernden Menschen zu helfen.
Der Weltgemeinschaft wird es auch im Einundzwanzigsten-Jahrhundert grosser Anstrengungen bedürfen und nur bedingt gelingen, durch Hilfe zur Selbsthilfe einem nicht geringen Teil der in Stammesfehden und Geisterglauben verharrenden, zu bedauernden Menschen auf diesem Kontinent wesentlich zu ändern.
Will man dem Hunger auf der Erde entgegenwirken, muss der Übervölkerung auf unserem Planeten Grenzen gesetzt werden.
Umgekehrt müssen Deutsche bedenken, dass bei Beibehaltung gegenwärtiger Geburtenfreudigkeit,
am Ende des Einundzwanzigsten Jahrhunderts nur noch vom deutschen Volke in der Vergangenheitsform gesprochen werden kann.

Bei technischen Defekten wird der Mensch vorerst eingreifen müssen, bis auch Roboter sie beheben werden.
Beim Abtransport der Erntegüter in die verarbeitende Industrie wird der Mensch zunächst unmittelbar kontrollieren mussen.
Vermessen wäre es, zu behaupten,dass der ständig steigende Strassenverkehr von menschlichem Einfluss unabhängig funktionieren kann.
Diese gewagten Prognosen mögen unwirklich klingen.
Wer hätte am Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts jedoch voraussagen wollen, welche grossartige Entwicklung die Technik auf allen Gebieten nehmen würde.
Menschlicher Erfindergeist und Wissen aus über 100 Gigabyte-grossen Speichermedien allein
in Personalcomputern auf dem Schreibtisch regt zu neuen Entwicklungen an.
Beweis: Was auf dem Gebiet der elektronischen Datenverarbeitung geschiet, ist atemberaubend.

Zur Pflege, Wartung ,Instandhaltung und zum Neubnau von Maschinen,Geräten und baulichen Anlagen waren in der GPG und ab 1985 LPG „Sonnenschein“ Dienstleistungsbereiche erforderlich. Sie wurden als VB=Verantwortungsbereiche bezeichnet.
VB 89 Werkstatt mobile Technik Hof Traktoren, Lkw, Krane, Pkw u.A.
VB 85 Werkstatt Großmaschinen und Anhängerbau, Urnenfeldstraße Stauchitz Mähdrescher,Mählader,Mähhächsler,Rübenerntetechnik,Hänger u.A.
VEB 18 Rationalisatoren, Werkstatt in Hof Entwicklung und Herstellung von Maschinen und Geräten, die die DDR-Insustrie nicht anbot.
VB 16 Elektriker und Elektroniker;Werkstatt in Hof Entwicklung,Instandhaltung,Wartung und Pflege elektronischer- und elektrotechnischer Anlagen
VB 19 Klempner und Installateure Installierung von Heizungs und Bewässerungsanlagen
Bemerkenswerte Rationalisatoren – und EDV-Lösungen

Herausragende Lösungen der Rationalisatoren und wissenschaftlich technische Lösungen unter Leitung der Arbeitsgruppe Wissenschaft und Technik: Ernteförderband Staucha
50 Nachnutzer Auszeichnung mit Staatspreis auf der iga Erfurt d>
Hallenkombination-Vermarktung 5 Nachnutzer
Vibrationswalze zur Siloverdichtung 600 Nachnutzer Auszeichnung auf der Messe der Meister von Morgen in Leipzig 1988 durch Min.L.F.u.Nahrungsgüterwirtschaft.Hohen Anteil an der Entwicklung hat Herr Rudolf Schneider. Unter Beachtung der TM(Trockenmasse) ist die Dichte mit Hilfe geeigneter Messmittel zu ermitteln, um eine Hygienesierung der Einlagerungsmasse zu erreichen. Interessenten melden sich: Telefon 035268 82417.

Elektron.Datenverarbeitung – ALGOL-Version 100 Nachnutzer Entwickler:Herr DR.K. im Auftrage der GPG
EDV-Programm FUWI (Futterwirtschaft) Abrechnungsprogramm für Pflanzenproduktion bis zur Stallebene der Tierproduktion
Nutzungschronik für mobile Technik 2 Nachnutzer Lebenslauf für Traktoren usw.
BEWI 5 Nachnutzer Betriebswirtschaftsprogramm für mittelständische Betriebe
ZUCK 1 Nachnutzer Abrechnungsprogramm für Rübenproduktion und Zuckerindustrie. Zuckerfabrik Brottewitz erwarb das Programm für Zuckerfabriken der DDR.
1 – 53 Wöchentlicher Plan-Ist-Vergleich VEB Obst-Gem.Speisekartoffeln
Datenbanksystem-Reproduktionsprozess- Genossenschaften 1Nachnutz; 1 Teilnutzer
Reproduktionsprozess Kooperation Stauchitz Wöchentliche Auswertung
Integration mit der Landwirtschaftsbank durch Datenübertragung anfangs: Übersendung mit Diskette
Integration mit Wissensch.Zentrum Dresden und Leiprig Bereitstellung von Daten
Klimasteuerung durch PC 600 elektronische Produkt.-Steueranlage in Kohllagerhalle – Normallager, Sortieranlage und Tomatenmaischanlage, in Jungpflanzenanzuchthäusern. Kontrolle Energieverbauch
Algol Versionen 200 Nachnutzer Nutzen durch Nachnutzungserlöse von > 3 Mill.Mark DDR

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