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Niedergang des Handwerks in Staucha und einige Gedanken nach der Wende
Am Ende der DDR bestanden noch 1 Karosseriebaubetrieb und 1 Böttcherei Betrieb als Privatbetriebe.
Konsequent liquidierte die DDR-Wirtschaftspolitik durch falsche Steuer- und Nachwuchs-Maßnahmen Handwerk und Gewerbe.
Wenn Fehler erkannt und durch so genannten „Neuen Kurs“ Korrekturen versucht wurden, waren die Fehler meist so groß, dass die Schäden am privaten Handwerk nicht mehr behoben werden konnten. Die an Stelle der privaten Handwerker ins Leben gerufenen Produktionsgenossenschaften des Handwerks, PGH, übernahmen sehr bald industrielle Großaufträge. Somit blieb für Kleinreparaturen nur noch wenig Raum.
Nicht umsonst galten die DDR-Bürger, mehr oder weniger der Not gehorchend, als Volk der „Hobby-Bastler und Laubenpieper“.

Auf das Bewusstsein der Menschen bauend, wurde von der Partei, welche die so genannte „Führende Rolle“ für sich in Anspruch nahm, nicht begriffen, dass diese Regulative untauglich waren und zum Untergang führen mussten.
Der Verfasser behauptet, dass die so genannte Arbeiterklasse den Niedergang der DDR bewirkte, obwohl sie die herrschende Klasse sein sollte.
In dem Slogan: „Es geht seinen sozialistischen Gang“, der in vieler Munde war, versammelte sich die gesamte lethargische Grundhaltung.
Sie führte letztendlich zum Ende der DDR.
Wenn uns zehn Jahre nach der Wende gelegentlich der Spiegel vors Gesicht gehalten wird, ist es fragwürdig, empörend aufzuschreien und so zu tun, als ob wir alle unermüdlich für „unseren“ damaligen Staat geschuftet hätten.
Ein seniler Klüngel begriff nicht, dass die von Marx und Engels entwickelten philosophischen Grundlagen in dem in der DDR praktizierten Terrorregime selbstüberschätzende an den Realitäten völlig vorbei lebende, abwegige Fehlleistungen waren.
Als man sich noch dazu verstieg, an Drohgebärden, und abenteuerlichen Rüstungswettläufen im Verein mit der ehemaligen Sowjetunion zu beteiligen, den Kapitalismus anzugehen, war das Ende besiegelt.
Aus dem Rüstungswahnsinn, mit menschheitsbedrohenden Folgen, durch die nukleare Rüstung bedingt, ging die westliche Welt als Sieger hervor.
Obgleich auch den Westmächten der Wettstreit der Systeme astronomische Defizite in den Staatsetats hinterließ.
Für diesen Wahnsinn verpulverten die kommunistischen Staaten den größten Teil des Volksvermögens. Ab 1989 brach deshalb ein Ostblockstaat nach dem anderen wirtschaftlich zusammen und die Bürger vertrieben, Gott sei’s gedankt, mit meist friedlichen, wie man so schön sagte, sanften Revolutionen, die Herrschenden.
Für die neuen Bundesländer, deren Wirtschaft ostorientiert war, sind die Folgen gravierend.

Die Überrüstung

hinterließ genügend Waffen, dass die ethnischen Konflikte in Jugoslawien und den GUS – Staaten völkermordend vor der ohnmächtig zuschauenden Welt und der Weltorganisation, der UNO, ausgetragen werden konnten und noch können.
Unbegreiflich ist es deshalb ab Mitte 1992, dass Europa und die Welt zuschauten, wie entmenschte Kräfte im ehemaligen Jugoslawien Zehntausende umbrachten und Millionen Menschen vertrieben.
Mit offensichtlich untauglichen Mitteln versucht die Weltorganisation Druck auf Krieg führende Seiten auszuüben.
Wie es scheint, jedoch ohne sichtbaren Erfolg.
Wie sonst könnten etwa ständig bis zu vierzig kriegerische Konflikte weltweit beachtet oder zum Teil unbeachtet das Weltgeschehen belasten.
Die Europäische Gemeinschaft spielte eine auffallend klägliche Rolle und war nicht in der Lage, die Krisenherde, die in „ihrem Hause“ loderten, und noch lodern, auszutreten. Durch die Flüchtlingsströme, die diese chaotischen Zustände verursachen, wurden und werden den betroffenen Volkswirtschaften unzumutbare Belastungen aufgebürdet.

1999

uferten der Freiheitsdrang und die Vertreibung der Kosovo – Albaner derart aus, dass die NATO mit Luftschlägen Jugoslawien bändigen musste.
Politisch kurios ist, dass eine aus SPD und „Grünen“ bestehende Regierungskoalition einer kriegerischen Auseinandersetzung zustimmte. Politische Ziele beider Parteien waren dereinst Gewaltfreiheit bis hin zur Abschaffung der Bundeswehr.
Nur am Rande muss bemerkt werden, was einer CDU/CSU-FDP-Koalition im Bundestag passiert wäre, in dieser prekären Situation!?

Ausländerfeindliche Ausschreitungen, wie wir sie Mitte 1992 in Deutschland erleben mussten und die noch immer das Erscheinungsbild Deutschlands belasten, sind im weitesten Sinne Folge dieser Fehlentwicklungen und zugleich Ausdruck des von so genannten reichen Staaten inszenierten Nord – Südgefälles.
Keiner kann sich von der Verantwortung am Weltgeschehen lossagen.
Alle haben Dreck am Stecken!
Gemeint sind die Waffenlieferanten, an vierter Stelle auch Deutschland.

Das Ausmaß des wirtschaftlichen Niedergangs in der DDR wurde erst im vollen Masse nun nach Jahren sichtbar.
Im letzten Augenblick gelang es uns Ostdeutschen, vom Wrack DDR abzuspringen. Die Bundesrepublik Deutschland übernahm mit den neuen Bundesländern ein Erbe, auf welches sie zum Glück der Ostdeutschen nicht verzichtete.Hätte sie es,
die ehemalige DDR wäre als Satellit der ehemaligen UdSSR in einen Abgrund unüberschaubarer Tiefe gestürzt.
Auch die Besserwisser können im nach hinein bessere Lösungen nicht anbieten.
Der Ausspruch Gorbatschows, er ist in die Geschichte für immer eingegangen:

“ Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!“

begriff zum Glück für uns Ostdeutsche Honnecker nicht.
Die Ostdeutschen nutzten ihn und interpretierten ihn so, dass Garbatschows Ausspruch nicht wirken konnte, indem sie die Herrschenden gewaltlos entmachteten!
Für den Verfasser ist dieser Sachverhalt das Wunder des Zwanzigsten Jahrhunderts.
Offensichtlich wird das Geschehen von vielen, auch Ausländern, ebenfalls so gesehen. Nur ewig Gestrige trauern angeblichen Errungenschaften nach, die nicht einmal durch Pump von den Kapitalisten finanzierbar waren.
Die Bundesrepublik muss die erheblichen Milliarden-Schulden der DDR und die völlig marode Industrie tragen.
Unerwähnt bleiben kann nicht, dass die DDR einen Hauptteil der Nachkriegsbelastungen tragen musste.
Trotz allem ist es deshalb ein Wunder, dass sich der Schuldenberg des vereinten Deutschlands ins fast Unermessliche erhöhte?

Die Gedankensprünge, von Staucha in das Zeitgeschehen, sind dem sehr bewegten Erleben der Gegenwart geschuldet.
Bislang Unvorstellbares geschah am 11.September 2001.
Selbstmord-Terroristen rissen in den USA mit sich Hunderte Unschuldige in den Tod.
Sie stürzten sich mit 2 entführten Flugzeugen auf die Türme des World-Trade-Center in New-York und brachten sie zum Einsturz.
Milliarden entsetzte Weltbürger erlebten im Fernsehen mit, wie Tausende Unschuldiger und Hunderte zu Hilfe eilender Feuerwehrleute in den Tod gerissen wurden.
Dass Terroristen mit einem entführten Flugzeug sich auf das Pentagon, die Machtzentrale der USA, stürzen konnten, setzte dem Terror die Krone auf und verletzte das Selbstwertgefühl der Bürger der Supermacht zutiefst.
Kaum vorstellbar, dass die riesige, fünfeckige militärische Schaltzentrale so verletzbar sei.
Eine vierte entführte große Verkehrsmaschine stürzte in Wälder Nordamerikas.
Sie hätte ein weiteres Weltmachtsymbol treffen sollen, wenn die Insassen offensichtlich die Terroristen nicht daran hinderten.
Als Fazit des bisher Unvorstellbarem, versprachen bis auf zwei Staaten alle Länder den USA Beistand bei der Verfolgung des Terrorismus.
Ein bisher zwar vermuteter aber noch nicht dingfest zu machender Feind stellt sich der zivilisierten Welt in den Weg.
Aus gedemütigten Kulturen und Religionen lassen sich offensichtlich Selbstmordterroristen rekrutieren, die in westlichen Ländern wissenschaftlich ausgebildet werden, auch in den USA. Denen in Nahoststaaten Ausbildungsmöglichkeiten geboten werden und die als so genannte „Schläfer“ auf ihr terroristisches Erwachen warten.
Gelingt es nicht, zugleich den Drang der Staaten, die den USA Beistand verwehrten, nach A.-B.-und C-Waffen endgültig zu verhindern, kann der menschlichen Zivilisation absehbar das Ende bereitet werden.
Möge den Verantwortlichen Weisheit gegeben sein, um die Verfolgung der Terroristen so zu gestalten, dass der Anfang des Einundzwanzigsten Jahrhunderts nicht der Beginn eines Weltbrandes sein möge.
Wollen wir Erdenmenschen überleben, kann das nur im Frieden geschehen, nachdem der Terrorismus ausgelöscht wurde! Wie schwierig es ist, der Keimzelle des Terrorismus habhaft zu werden, zeigt sich im Jahr 2002 in Afghanistan. Aus aller Welt stellen sich so genannte Gotteskrieger den Amerikanern und ihren Verbündeten entgegen, zu einem verlustreichen Kampf. Selbst modernste Waffen vermögen nicht,den erhofften Erfolg absehbar zu erreichen.
Ab 2002 gelang es, zumindest mit einiger Sicherheit um Kabul, dem geschundenen Land den Frieden zu erzwingen.
Auch Deutsche mühen sich aufwändig mit einer mehr als Tausend Mann starken Truppe, den schweren Frieden zu erhalten.
Offensichtlich ist diese Aufgabe nicht einfach. Noch immer fliegen Raketen, sind Tote zu beklagen.
Der Weltorganisation, der UNO, obliegt es, dem Land finanzielle Unterstützung zu geben, damit an einen Wiederaufbau gedacht werden kann. Der inzwischen im Land wieder residierende alte König hatt die Aufgabe, die zahlreichen Stämme Afghanistans zu einen. Ihm traut die Welt es zu. Eine Volksversammlung wählte einen Präsidenten und eine Regierung. Wie schwierig und unübersichtlich die Lage ist, zeigte sich,als mehrere Minister auf offener Strasse von Mördern umgebracht wurden.
Welche Folgen der Terrorismus mit ethnischen Problemen in Russland in den letzten Oktobertagen des Jahres 2002 hatte, zeigte sich darin, dass es Terroristen in Moskau gelang, hunderte Musical-Besucher in ihre Gewalt zu bringen.
Nach Tagen gelang es, mit Menschenopfern die Geiselnahme zu beenden.
Zugleich stellt sich die Frage, wie können etwa 50 Terroristen Tausende Kilometer durch ein Land in dessen Hauptstadt gelangen. Wie ist es möglich, dass sie ungesehen zu dieser Menschanansammlung vordringen konnten? Fragen, die hinsichtlich der Sicherheit in westlichen Ländern mit ihrer unterwanderten Freizügigkeit ständig an Brisanz gewinnen.

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