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Satzung

§ 1    Name und Sitz, Geschäftsjahr

(1)    Der Verein führt den Namen „ Zum Rittergut „ Staucha.
Er hat seinen Sitz in Staucha und soll in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht Riesa eingetragen werden. Nach der Eintragung in das Vereinsregister führt der Verein im Namen den Zusatz e.V.

(2)    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2    Vereinszweck und Gemeinnützigkeit

(1)    Der Verein verfolgt das Ziel, die heimatgeschichtliche Forschung zu pflegen und zu fördern, volkskundliche Tradition zu bewahren sowie das kulturelle Leben zu unterstützen.

(2)    Der Verein erreicht seine Ziele insbesondere durch:
a)    Pflege, Erhaltung und Erweiterung der Chronik und der Heimatstube, insbesondere die Aufarbeitung der Geschichte von Staucha und den zahlreichen Ortsteilen der Gemeinde Stauchitz- Staucha und die Fortführung gegebenenfalls durch einen Internetauftritt.
b)    Pflege der Umwelt und der Landschaft in unserer Region durch z.B. Reinhaltung der Sehenswürdigkeiten Huthübel und Park, Baumbestandspflege gegebenenfalls Aufforstung, Erhaltung und Schaffung von Nistplätzen für Tiere. Erkundung der Natur (Baumbestand).
c)    Pflege der Tradition und kulturellen Belange des Dorfes, jährlich ein Dorffest, Vorbereitung des  Schul und Heimatfestes (750 Jahre Staucha, 100 Jahre Schule) für das Jahr 2010, mit großen Festumzug zur Geschichte von Staucha und Umgebung, Organisation von öffentlichen Radtouren durch unsere Region, die Lommatzscher Pflege und das Jahnatal.

(3)    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im    Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(4)    Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt in erster Linie nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Eine Unterstützung wirtschaftliche Aktivitäten außerhalb des Vereins ist auf finanzielle Förderung des o. g. Vereinszwecks gerichtet.
Die Mittel des Vereins und etwaige Überschüsse dürfen nur für die    satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln bzw. Anteile an den Überschüssen des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt  werden. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§3     Mitgliedschaft

(1)    Vereinsmitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die einen schriftlichen Aufnahmeantrag stellt. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen einer Erlaubnis der gesetzlichen Vertreter. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmegesuches ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

(2)    Über die Ernennung von Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Kriterien und die Verfahrensweise der Ernennung sowie die Rechte von Ehrenmitgliedern werden in einer Ehrenordnung festgelegt.

(3)    Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

(4)    Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einbehaltung eine Kündigungsfrist von einem Monat zulässig.

(5)    Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluss mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat.

§ 4    Beitragswesen

(1)     Von allen Mitgliedern werden keine Beiträge erhoben.

(2)    Unter Einbehaltung der Beitrags- und Gebührenordnung des Vereins legt die Mitgliederversammlung die Höhe und Fälligkeit der Beiträge und Aufnahmegebühren fest.

(3)    Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

(4)    Die Mitgliederversammlung des Vereins kann in besonderen Fällen die Erhebung einer Umlage anordnen und den Kreis der hierfür zahlungsfähigen Mitglieder bestimmen.

§ 5    Rechte und Pflichten

(1)    Die Mitglieder haben das Recht die Wahrnehmung ihrer Interessen durch den  Verein zu verlangen und die ihm zur Verfügung stehenden Einrichtungen im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten zu benutzen, sowie an Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

(2)    Die Mitglieder haben das Recht und die Pflicht, an der Erfüllung der Aufgaben mitzuwirken und das Ansehen des Vereins zu wahren. Des Weiteren haben sie sich entsprechend der Satzung und der weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten.

(3)     Verstöße gegen die Satzung, gegen Beschlüsse des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung werden durch Verweis oder eine angemessene Geldstrafe geahndet. Maßregelungen sind mit Begründung und Angabe der Rechtsmittel durch den Vorstand auszusprechen. Rechtsmittel gegen eine Maßregelung ist die Beschwerde. Sie ist schriftlich innerhalb von 4 Wochen nach dem Ausspruch der Maßregel gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied zu erklären. Über diese Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 6    Organisation und Organe des Vereins

Der Vorstand im Sinne des § 26 des BGB ( geschäftsführendes Präsidium).
Die Mitgliederversammlung des Vereins.
§ 7    Der Vorstand

(1)    Der Vorstand besteht aus:
–     dem Vorsitzenden
–     dem stellvertretenden Vorsitzenden
–     dem Schatzmeister
–     dem Schriftführer
–     dem Beisitzer

(2)    Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.

(3)    Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzung des Vorstandes. Der Vorstand tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei seiner Mitglieder es  beantragen. Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung, kann aber auch ein anderes Vorstandsmitglied damit beauftragen.

(4)    Jeweils zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellv. Vorsitzende, vertreten den Verein gemeinschaftlich.

(5)    Der Vorstand sowie die Kassenprüfer werden jeweils für die Dauer von 4 Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt. Sie bleiben so lange im Amt, bis die Nachfolger gewählt sind. Widerwahl ist zulässig.

§ 8    Mitgliederversammlung

(1)    Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Eine ordentliche Mitgliederversammlung – die Jahreshauptversammlung – findet in jedem Jahr statt und ist zuständig für:
–    Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
–    Entgegennahme der Berichte des Schatzmeisters und Kassenprüfer
–    Entlastung des Vorstandes
–    Wahlen, soweit diese erforderlich sind
–    Festlegung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit
–    Entscheidung zum Haushalts- und Finanzplan
–    Beschlussfassung über vorliegende Anträge
–    Auflösung des Vereins

(2)    Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand auch einberufen, wenn das Interesse dies erfordert oder wenn dies von 1/3 (Minderheitsrecht gemäß § 37 Abs. 1 BGB) der Vereinsmitglieder vom Vorstand schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird.

(3)    Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels Veröffentlichung an den Vereinsaushangtafeln mindesten 3 Wochen vor dem Termin der Versammlung. Die Tagesordnung ist mitzuteilen.

(4)    Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit von mindestens 10% der ordentlichen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Bei Stimmgleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

(5)    Über Anträge, die nicht zur Tagesordnung gehören, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindesten zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Dringlichkeitsanträge bedürfen einer 2/3  Mehrheit zur Aufnahme in die Tagesordnung. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.

(6)    Die Entscheidung zu Anträgen oder bei Wahlen werden in der Regel in offener Abstimmung herbeigeführt. Dem Antrag auch nur eines Mitgliedes auf geheime Abstimmung muss entsprochen werden.

(7)    Über die Mitgliederversammlung ist eine Mitschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 9    Stimmrecht und Wählbarkeit

(1)    Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht.

(2)    Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

(3)    Gewählt werden können alle Mitglieder des Vereins, die das 18. Lebensjahr  vollendet haben.

(4)     Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.

§ 10    Vereinsordnungen

(1)    Der Vorstand ist ermächtigt, Vereinsordnungen zu erlassen, die für die Mitglieder bzw. angesprochenen Personenkreise verbindlich sind. Mit diesen Vereinsordnungen sind wesentliche Satzungsinhalte auszugestalten bzw. zu erläutern und Transparenz für die Mitglieder über Abläufe im Verein zu erreichen

(2)     Folgende Vereinsordnungen können mit folgendem Geltungsbereich uns Verfahren erlassen, geändert bzw. aufgehoben werden:

–    Ehrenordnung
–    Beitrags- und Gebührenordnung für alle Vereinsmitglieder und funktionale Organe

§ 11    Finanzen

(1)    Zur Erfüllung der Aufgaben des Vereins sind Mitgliedsbeiträge zu erheben. Über die Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.

(2)    Zur Erfüllung besonderer Aufgaben kann die Mitgliederversammlung die Erhebung von Umlagen beschließen.

(3)    Der Vorstand kann Mitglieder von ihrer Beitrags- und Umlagepflicht zeitweise befreien. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei. Das gleiche gilt für Grundwehrdienstverpflichtete für die Dauer der Dienstzeit.

(4)     Der Verein finanziert sich weiterhin durch:
–    Einahmen aus Spenden, Sponsoring, Stiftungen
–    Einnahmen aus Veranstaltungen und Dienstleistungen
–    Zuwendungen aus staatlichen, kommunalen und sonstigen öffentlichen Mitteln zur Förderung von Kultur und Tradition.

(6)    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(7)    Der Verein haftet mit seinem vermögen gegenüber Dritten bei Verbindlichkeiten. Die Mitglieder haften nicht mit ihrem persönlichen Eigentum bei Ansprüchen gegenüber dem Verein.

§ 12    Satzungsänderungen

(1)    Über die Änderung der Satzung kann nur in einer hierzu einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung oder der Jahreshautversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

(2)     Der Vorstand ist bevollmächtigt, die von der Mitgliederversammlung beschlossenen Änderungen oder Ergänzungen beim Vereinsgericht einzureichen.

§ 13    Auflösung des Vereins

(1)    Die Auflösung kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

(2)     Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer 3-4 Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Sollte die Versammlung nicht beschlussfähig sein, so ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer ¾ Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließt.

(3)    Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins bzw. bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen nach Klärung bestehender Verbindlichkeiten der Gemeinde Stauchitz zu, mit der Zweckbestimmung dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung von Kultur und Tradition zu verwenden.

§ 14           Errichtung

Die Satzung wurde am 14.04.2009 beschlossen.
Die Satzung ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom   05.05.2009
geändert in den §§  1Abs.1;  3Abs.2;  4Abs.2u.3;  7Abs.5;  8Abs.2;  12Abs2
bzw. §14 neugefasst worden.

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