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Stauchalied

Mein Staucha:
„Siehst du den Ort dort am Berge liegen im Abendlicht,

Die Häuser umgeben von Gärten, darin blüht Vergissmeinnicht.

Soll ich davon erzählen, so ruf‘ ich freudig aus:

In Staucha, in Staucha, steht mein Heimathaus!
Die Menschen, die dort wohnen, schaffen mit fleißiger Hand,

Sie pflügen, sie säen, sie bergen die Ernte von fruchtbarem Land.

Soll ich davon erzählen, so ruf‘ ich freudig aus:

In Staucha, in Staucha, steht mein Heimathaus!
Der in die Fremde gezogen, fand in der Ferne sein Glück.

Er denkt in stillen Stunden gern an das Dörfchen zurück.

Soll er davon erzählen, so ruft er freudig aus:

In Staucha, in Staucha steht meiner Heimat Haus!“
Text: Gertraud Böttcher, Melodie: Böttcher / Müller
Gedanken und Probleme zum Heimatfest 1959

An der Vorbereitung des Heimatfestes 1959 mit vielen Anderen intensiv beteiligt, entstanden nach einem Text meiner Frau und einer gemeinsamen Vertonung bei einer Zusammenkunft bei Mrs. das kleine Walzerlied.
Mangels ausreichender Kenntnisse, es in Noten zu setzen, wurde Frau Heimrat, die Kantorin , darum gebeten. Den Herrschenden reichte die Verbindung zur Kantorin aus, um die Veröffentlichung zu hintertreiben. Nur illegal war das Heimatfest – Lied in Szene zu setzen. Es blieb daher relativ unbekannt.
Um so erstaunlicher war es, dass die älteste Bürgerin anlässlich eines Dorffestes der Neunzigerjahre auf der Festwiese, nach 30 Jahren etwa, unser Heimatfest – Lied in voller Länge und melodisch einwandfrei erklingen ließ.

Fräulein Möbius sang auch noch das Heimat – Festlied vom Heimatfest 1929. Auf einem Video, anlässlich eines Dorffestes, kann man ihr begegnen.
Die Erinnerung an die bemerkenswerte Frau soll nun, nach dem Abriss ihres Wohnhauses im Herbst 1999 bei der Erneuerung der Schulstraße, erhalten bleiben.

Der Text des Heimatliedes von 1929 lautete:
(Autor: Kontor Fischer)

“ Mein Staucha will ich ehren, solang‘ ich leb‘ und bin.

Die Felder steh’n voll Ähren, die Wiesen duftig grün.

Und rings in den Alleen, viel schöne Kirschen stehen.

Mein Staucha will ich ehren, solang‘ ich leb‘ und bin.

Mein Staucha feiert Feste, sie sind ja gar so schön.

Und seine alten Gäste möchte ich gern wieder sehen.

Drum laden wir Groß und Klein zu unserem Feste ein.

Mein Staucha feiert Feste, die sind ja gar so schön.

Mein Staucha will ich lieben, wo meine Wiege stand.

Und wenn ich fortgetrieben, auch in das fernste Land.

So denk ‚ ich gern zurück, an meiner Jugend Glück.

Mein Staucha will ich lieben, wo meine Wiege stand“
Die Noten für “ siehst du den Ort dort am Berge“ konnten wir dank des Ortschronisten, Herrn Ehrlich, der in aufopfernder Beharrlichkeit die Heimatschätze erkundete, aufbereitete und sichtbar machte, aus der Heimatstube erhalten.
Im Jahr 2001 erhielt die Heimatstube Stauchas im Herrenhaus einen repräsentativen Platz.
Zu Markttagen steht sie allen Besuchern offen.
Wünschenswert wäre es, wenn die „Stauchaer Lärchen“, sie pflegen Volksliedgut mit Bravour, sich dem Heimatliedgut ebenfalls widmen würden.
Persönliche Empfindlichkeiten sollten dabei keine Rolle spielen.

Neues H e i m a t l i e d für S t a u c h a
< Meine Heimat das ist Staucha Autorin: Frau immer zieht es mich dorthin. Edelgard Pollmer Lebe ich auch längst woanders, Ortspoetin Staucha ist mein Herz und Sinn. von Staucha Ja, ich liebe all die Menschen, Autorin heimatverbundener die mir wert sind und bekannt. Poesien. Für mich gibts´s hier keine Fremden Sie sind erhaltenswert. alle sind mit mir verwandt. Refrain: Und wenn ich einmal traurig bin zieht´s mich nach der Heimat hin Staucha zwischen Feld und Wiesen laß in uns die Hoffnung sprießen. Staucha du auf deinen Höh´n, du bist wunderschön. Komm ich einmal aus der Ferne die Kirche winkt von weitem schon. Ist mir eine Wohlvertraute und noch schöner als ein Dom. Auf dem Friedhof ruh´n die Eltern. Ich werd´ still und denk zurück, wie es einmal ist gewesen in der Kinderzeit voll Glück. Refrain: wie nach Strophe 1 Und ich stehe vor dem Schulhaus, hab die Klinke in der Hand. Kann die Uhr nicht rückwärts drehen, weil die Schulzeit längst entschwand. Auch der Jugtend frohe Stunden hab in Staucha ich verbracht. Ich kann dieses Dorf nicht lassen denke dran bei Tag und Nacht Refrain: Noch einen letzten Wunsch ich hab, in Staucha macht mir einst mein Grab. Staucha zwischen Feld und Wiesen, laß in uns die Hoffnung sprießen. Staucha du auf deinen Höh´n du bist wunderschön. nach der Melodie: " Wahre Freundschaft ..." Der Refrain wird gesprochen.

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