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Bevor der Frühling jedoch die Lebensgeister jedes Jahr wieder weckt, ergaben
in den Wintermonaten, in der bewegungsarmen Zeit, Spaziergänge Gelegenheit, Erinnerungen zu begegnen, woran man nicht vorübergehen kann.
Über den Stauchitzer-Berg,

wieder begehbaren Fußweg, geht’s zunächst atemberaubend steil aufwärts.
Schneit’s bei uns wirklich ‚mal, ist der Aufstieg fast hüfttief verweht. Man sollte den Weg dann meiden.
Sobald der Höhenrückenebene erreicht ist, steht der Fernsehumsetzer vor dem Wanderer.

Der Fernsehumsetzer

ist die zweite mit Hubschrauberhilfe errichtete Fernsehverteilungsanlage. Sie strahlte in die damals ohne Satellitentechnik fast unerreichbaren Täler unserer Gegend.
Einem Herbststurm konnte der erste Stahlgittermast nicht standhalten und stürzte mangels genügender Fundamentierung um.
Die Fundamentruine ist als Beweisstück noch am Unfallort erhalten.
Wir bangten bei dem orkanartigen Sturm um unsere Dächer. Aus der Ferne
erlebten meine Söhne und ich den Umfall des Fernsehumsetzers von der Wohnung aus.
Ein Hubschrauber half beim Setzen des zweiten Mastes.

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